Vorbereitung


Meine Vorbereitungszeit war eigentlich gut. Natürlich gab es auch mal stressige Minuten, in denen man dachte, dass alles viel zu viel ist, aber für mich war es insgesamt weniger als erwartet, weil YFU vieles an der Organisation übernommen hat.


 Bewerbung

In den Sommerferien hab ich mich um einen Platz, bei YFU beworben. Das Formular ist natürlich sehr ausführlich und ich hatte erst einmal Angst etwas falsch zu machen. Man muss Fragen beantworten und dann noch einen freien Text über sich selbst schreiben.
Alles in allem war das schon viel, dennoch hat es Spaß gemacht alles auszufüllen und zu schreiben.

 

 Auswahlgespräch

Ich habe auch bald nach meinen Bewerbungsunterlagen, meinen Termin für das Auswahlgespräch bekommen. Bis dort war meine Erstwahl USA und mit kleinem Abstand als Zweitwahl Uruguay. Alles was ich dazu sagen kann ist, dass ihr euch keinen Stress machen müsst. Alle sind total offen und nett und im Gruppengespräch macht jeder das gleiche durch. Das Einzelgespräch war auch gut. Nachdem das Gespräch vorbei war, haben sie gesagt, dass ich in 2-4 Wochen eine Nachricht bekommen würde, ob ich angenommen werde oder nicht. Ich war total gespannt und habe mich auf 3 Wochen eingestellt und war überrascht, dass der Brief schon 1 1/2 Wochen nach meinen Gespräch kam. Ich geh nach Uruguay! Ich war total überrascht aber fand es echt klasse. Klar Uruguay war nicht meine Erstwahl, aber im Nachhinein bin ich soooooooooo froh, dass ich die Chance habe in dieses tolle Land zu fahren und habe mich schon in Uruguay verliebt.

 

 Platzierungsunterlagen 

Nachdem ich ungefähr jedem meine Bestätigung rund tausendmal erzählt habe und dauernd mit einem MEGA-Grinsen rum gelaufen bin, kam erst einmal lauter Papierkram von YFU auf mich zu. Der größte Teil waren die Platzierungsunterlagen, bei denen ich Dokumente für den Arzt, Zahnartzt und die Schule hatte. Ich musste ein Onlineformular ausfüllen und meinen Reisepass beantragen. Bis zu einer bestimmten Frist musste ich alles haben, doch ich wollte eine Woche davor in den Urlaub und brauchte alles also noch schneller. Das war schon stressig, doch als ich alles zusammen hatte war ich ziemlich zufrieden.

 

 VBT

In der letzten Aprilwoche hatte ich meine VBT (Vorbereitungstagung), bei der alle waren, die entweder nach Ecuador, Mexiko oder nach Uruguay gehen. Ich darf euch leider nicht soviel verraten, außer dass das wahrscheinlich die schönste Woche in meiner Vorbereitungszeit war. Man lernt ziemlich coole Leute kennen, die das gleiche Ziel haben wie man selbst und dadurch versteht man sich auf Anhieb gut. Falls ihr mal zu diesem Erlebnis kommt, kann ich euch nur raten euch darauf einzulassen und die ganze Woche zu genießen.

 

 Gastfamilie 

Nach und nach haben immer mehr andere Leute ihre Gastfamile bekommen und es war echt deprimierend, die ganze Zeit alle möglichen Posts in facebook zu sehen. Auch meine Freundin, die in die USA geht, hatte schon ziemlich früh eine Familie und ich war so neidisch, weil sie mit ihnen schon schreiben und skypen konnte.
Dann endlich nach langem Warten kam der langersehnte Brief in mein Haus geflattert. Ich komme nach Artigas, eine Stadt mit circa 40.000 Einwohnern direkt an der Grenze zu Brasilien. Ich habe dort eine Gastmutter, die Radiomoderatorin ist und eine 15-jährige Gastschwester, mit der ich mir ein Zimmer teile. Die Familie klingt so perfekt für mich und je mehr ich mit ihnen schreibe, desto mehr will ich sie persönlich kennenlernen.

 

 LVW 

Außerdem hatte ich meine LVW (Landesgruppenvorbereitungtreffen, was für ein ewig langes Wort!). Das ist ein freiwilliges Treffen von YFU mit allen Leuten aus einem bestimmten Landesgruppe. Na klar kommt dieses Treffen nicht an die VBT dran, aber es war trotzdem gut, neue Leute kennenzulernen und den ganzen VBT-Kram noch einmal zu wiederholen und zu vertiefen.


Langsam habe ich das letzte Zeug organisiert, aber es gibt trotzdem noch viel zu tun. Aber das aller Wichtigste ist, dass ich mich gut vorbereitet und bereit für mein Austauschjahr fühle.

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